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Soziale Gerontologie die Stellung der Senioren in der Gesellschaft

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7.7.4.     Steigerung der Arbeitsproduktivität

Durch die demographische Alterung steigt auch das Alter der Erwerbspersonen. Da man annehmen muss, dass das Wissen um Arbeitsmethoden, -techniken und -organisation zu einem Überwiegenden Teil in der Schule, bzw. In der Ausbildung gelernt wird, altern mit den Arbeitnehmern auch ihre Kenntnisse. Dieser Prozess ist umso tragischer, je kürzer die „Halbwertszeit“ von Wissen ist, welcher bei manchen technischen Berufen nur noch 4 Jahre beträgt. Dadurch fällt ihre Leistungsfähigkeit, wodurch bei den Erwerbspersonen ein Verlust an Innovationsfähigkeit entsteht, wodurch wiederum die Produktivität stark in Mitleidenschaft gezogen wird.

7.7.5.     Erhöhung der Arbeitszeit

Das maximal zur Verfügung stehende Arbeitszeitvolumen je Erwerbsperson errechnet sich, indem man die Anzahl der Arbeitstage mit der noch als zumutbar geltenden täglichen Arbeitszeit multipliziert. In Deutschland (ähnlich wie in Österreich) wird jedoch von diesem Höchstwert derzeit nur ein Bruchteil genutzt. Theoretisch ließe sich die, aus demographischen Gründen, prognostizierte Verknappung der Arbeitskräfte dadurch kompensieren, dass die verbleibenden Erwerbstätigen entsprechend länger arbeiten. Zu realisieren wäre das zum Beispiel durch eine Annhebung der jährlichen Arbeitszeit und/oder durch eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit.


7.7.6.     Steigerung der Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren

Zur Verbesserung der quantitiven Verhältnisses zwischen Beitragszahlern und Beitragsempfängern bietet sich neben der Erhöhung der Lebensarbeitszeit auch eine quantitive Erhöhung der Erwerbsbeteiligung an.
In den letzten zweieinhalb Jahrzehnten ist die Erwerbsbeteiligung der über 50 Jährigen ständig zurückgegangen. Im Zeitraum von 1970 bis 1988 ist der prozentuelle Anteil der über 50-jährigen Arbeitnehmer von 71,6% auf 31,5% gesunken, weshalb Ältere wieder stärker im Arbeitsprozess gehalten werden können, was wiederum der GPV zugute käme.

7.7.7.     Arbeitsmarktorientierte Einwanderungspolitik

Eine letzte Möglichkeit zur Erhöhung des Arbeitsangebotes bildet eine gesteuerte Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Ausland. Trotz der derzeitigen Arbeitsmarktprobleme sollte die Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik ihr Ziel nicht in der generellen Reduzierung der Zuwanderer sehen, sondern in deren gezielter Nutzung als wirtschaftliche und gesellschaftliche Chance.

  
Physiotherapie in der inneren Medizin
von Hannelore Göhring,
Antje Hüter-Becker,
Mechthild Dölken,
Antje Hüter- Becker
Siehe auch:
Physiotherapie in der Orthopädie
Physiotherapie in der Traumatologie / Chi...
Physiotherapie in der Neurologie
Physiotherapie in der Traumatologie
Neuroanatomie mit StudentConsult-Zugang: Strukt...
Allgemeine Krankheitslehre und Innere Mediz...
 
   
 
     
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