|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| ISBN: 313129471X ISBN: 313129471X ISBN: 313129471X ISBN: 313129471X | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Wir empfehlen: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
7.7.4. Steigerung der Arbeitsproduktivität Durch die demographische Alterung steigt auch das Alter der Erwerbspersonen. Da man annehmen muss, dass das Wissen um Arbeitsmethoden, -techniken und -organisation zu einem Überwiegenden Teil in der Schule, bzw. In der Ausbildung gelernt wird, altern mit den Arbeitnehmern auch ihre Kenntnisse. Dieser Prozess ist umso tragischer, je kürzer die Halbwertszeit von Wissen ist, welcher bei manchen technischen Berufen nur noch 4 Jahre beträgt. Dadurch fällt ihre Leistungsfähigkeit, wodurch bei den Erwerbspersonen ein Verlust an Innovationsfähigkeit entsteht, wodurch wiederum die Produktivität stark in Mitleidenschaft gezogen wird. 7.7.5. Erhöhung der Arbeitszeit Das maximal zur Verfügung stehende Arbeitszeitvolumen je Erwerbsperson errechnet sich, indem man die Anzahl der Arbeitstage mit der noch als zumutbar geltenden täglichen Arbeitszeit multipliziert. In Deutschland (ähnlich wie in Österreich) wird jedoch von diesem Höchstwert derzeit nur ein Bruchteil genutzt. Theoretisch ließe sich die, aus demographischen Gründen, prognostizierte Verknappung der Arbeitskräfte dadurch kompensieren, dass die verbleibenden Erwerbstätigen entsprechend länger arbeiten. Zu realisieren wäre das zum Beispiel durch eine Annhebung der jährlichen Arbeitszeit und/oder durch eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit. 7.7.6. Steigerung der Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren Zur Verbesserung der quantitiven Verhältnisses
zwischen Beitragszahlern und Beitragsempfängern bietet sich neben der Erhöhung
der Lebensarbeitszeit auch eine quantitive Erhöhung der Erwerbsbeteiligung an. 7.7.7. Arbeitsmarktorientierte Einwanderungspolitik Eine letzte Möglichkeit zur Erhöhung des Arbeitsangebotes bildet eine gesteuerte Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Ausland. Trotz der derzeitigen Arbeitsmarktprobleme sollte die Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik ihr Ziel nicht in der generellen Reduzierung der Zuwanderer sehen, sondern in deren gezielter Nutzung als wirtschaftliche und gesellschaftliche Chance.
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| |<< First < Previous Index Next > Last >>| | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Back to the topic site: StudyPaper.com/Startseite/Gesellschaft External Links to this site are permitted without prior consent. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Home | deutsch | Set bookmark | Send a friend a link | Copyright © | Impressum | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||