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Soziale Gerontologie die Stellung der Senioren in der Gesellschaft

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8.    Krieg der Generationen? Die politische Macht der Älteren

8.1.           Politische Mitwirkung der Älteren

8.1.1.     Politisches Interesse

Entgegen Vorurteilen ist auch bei älteren Menschen das politische Interesse oft noch stark ausgeprägt. Durch eine repräsentativ durchgeführte Umfrage an älteren Leuten wurde dieses auch belegt, denn es konnte lediglich bei den Hochbetagten Personen eine Tendenz in Richtung Desinteresse festgestellt werden. Das Alter für diese Grenze liegt zwischen 75 und 80 Jahren, je nach Autor. Generell zeigen jedoch Frauen ein geringeres politisches Interesse als Männer, wodurch das zurückgehende politische Interesse ab 75, bzw. 80 Jahren auf den verhältnismäßig hohen Frauenanteil zurückgeführt werden kann.

8.1.2.     Wahlbeteiligung

In der deutschen Nachkriegsgeschichte war die Wahlbeteiligung der über 70-Jährigen wesentlich höher als die der 18 bis 30 Jährigen. Heutzutage ist ebenfalls bei den jüngeren Wählern, hier wiederum mehr bei Frauen als bei Männern, ein Rückgang der Wahlbeteiligung zu verzeichnen, wodurch der Stimmenanteil der älteren Wähler zunimmt.

·        Zwar liegt der Anteil der älteren Wähler seit den 60er Jahren dieses Jahrhunderts konstant bei 25%, doch wird sich dieser Anteil laut Prognosen bis 2030 auf ca. 40% erhöht haben.

·        Der Anteil der unter 30-jjährigen Wahlteilnehmer, der vor einigen Jahren noch bei 30% lag, hat sich bis zum Jahre 2000 auf 16% reduziert.

Diese Faktoren bewirken, dass die Wahlen zunehmend von den älteren Personen beeinflusst werden.


  
Demenztests in der Praxis: Ein Wegweiser
von Dorothee Ivemeyer,
Rainer Zerfaß
Siehe auch:
Sonstige Artikel:
Bear Called Paddington
1968: Das Jahr, das die Welt veränderte
Coaching: Eine Einführung für Praxis und Ausbildung
 
   
 
     
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